Allgemeines zu Trinkwasser

Trinkwasser ist das wichtigste Nahrungsmittel des Menschen. Er benötigt Trinkwasser zum einen für sich selbst zum Überleben, um seinen Wasserhaushalt aufrechtzuerhalten. Er benötigt Trinkwasser zum Zubereiten von Nahrungsmitteln, sprich zum Kochen. Weiterhin benötigt er Wasser zum Waschen von Kleidung, Lebensmitteln und Kochutensilien. In ganz Deutschland hat das Leitungswasser Trinkwasserqualität. Das Trinkwasser und das Leitungswasser sind in Deutschland das bestüberwachteste Nahrungsmittel.In der vergleichenden Betrachtung belegt München Platz 1 in Deutschland bei der Trinkwasserqualität.

Es gibt in Deutschland regionale Unterschiede in Bezug auf die Wasserqualität. Dabei findet man weiches Wasser vornehmlich in Regionen deren Boden aus Granit, Gneis oder Basalt besteht. Demgegenüber steht das harte Wasser, welches vornehmlich in Regionen mit Kalksteinböden vorzufinden ist.

 

Worauf ist beim Trinkwasser zu achten?

Bei Trinkwasser sollte man darauf achten, welchen so genannten Härtegrad es besitzt. Der landläufig bezeichnete Härtegrad des Wassers ist eigentlich eine Beschreibung der Konzentration von Ionen und Erdalkalimetallen. Die Wasserhärte wird im Wesentlichen durch Calcium und Magnesium bewirkt. Je geringer der Magnesium oder Calcium Anteil im Wasser ist, desto weicher ist das Wasser. Es ist darauf zu achten, welche Definition von Wasserhärte verwendet wird. Es gibt die europäische Wasserhärtedefinition, welche von 1 bis 3 geht.Dabei steht die Eins für weiches Wasser und die Drei für hartes Wasser. In Deutschland gibt es eine eigene Wasserhärtegraddefinition. Diese geht von eins bis sieben. Dabei steht die Eins für weiches Wasser und die Sieben für sehr hartes Wasser.

 

Grundsätzlich ist für die Gesundheit es egal, ob es sich um hartes oder weiches Wasser handelt. Allerdings gibt es einen Unterschied in der Wirkung von weichem Wasser oder hartem Wasser in Bezug auf Elektrogeräte. Hierbei ist das harte Wasser grundsätzlich schädlicher und muss entsprechend enthärtet werden. Bei Waschmaschinen erfolgt das durch die richtige Dosierung des Waschmittels, für Wasserkocher oder Kaffeemaschinen durch eine Vorfilterung des Wassers oder durch eine anschließende Entkalkung mit Zitronensäure.

Es sollte daran gedacht werden, dass die Trinkwasserqualität in Deutschland ist sehr gut ist, wogegen dies in manch anderen Ländern nicht der Fall ist. So sollte man die Nutzung von Leitungswasser als Trinkwasser ohne entsprechende Filterung vermeiden.

 

Wie kann man Trinkwasser besser machen?

Trinkwasser aus der Flasche ist grundsätzlich unbedenklich. Die Bestandteile des Trinkwassers sind auf dem angebrachten Etikett abzulesen. Bei der Verwendung von Leitungswasser als Trinkwasser sollte man das zuständige Wasserwerken um die Übermittlung einer Wassertabelle bitten. Aus dieser Tabelle kann man die Zusammensetzung des jeweiligen Leitungswassers ermitteln. Auf dieser Grundlage lassen sich gezielte Maßnahmen zur Verbesserung der Wasserqualität treffen. So kann man hartes Wasser durch die Verwendung von Wasseraufbereitungsanlagen für den Haushalt enthärten. Diese Wasseraufbereitungsanlagen geben dem Leitungswasser Kochsalz in der richtigen Dosierung zu, so dass die gewünschte Trinkwasserqualität erreicht wird. Ansonsten kann man durch die Verwendung von Kleinmengenfiltern das Wasser zum Beispiel für den Gebrauch von Wasserkochern oder in Kaffeemaschinen enthärten.

 

Fazit zu Trinkwasser

In Deutschland ist die Verwendung von Leitungswasser als Trinkwasser grundsätzlich unbedenklich. Dennoch lassen sich durch einfache Maßnahmen, wie zum Beispiel die Verwendung von Wasseraufbereitungsanlagen für den Haushalt, die Wasserqualität und dessen Härtegrad auf das gewünschte Maß einstellen. Für die körperliche Gesundheit ist es unerheblich, ob es sich um hartes oder weiches Wasser handelt (Quelle: Weichwasserprofi.com)